Die hessische Landesregierung hat für die hessischen Kommunen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie ein weiteres Förderprogramm aufgelegt. Wie der finanzpolitische der CDU-Landtagsfraktion, der Landtagsabgeordnete Michael Reul, mitteilt, sollen den Innenstädten mit dem „Neuen Hessenplan“ bis 2023 zusätzlich über 40 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Mit dem neuen Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ mit einem Volumen von über 12,25 Millionen sollen in diesem Zusammenhang gezielt die Städte und Gemeinden unterstützt werden, attraktive Orts- und Stadtkerne zu entwickeln und zu erhalten. Dass Förderprogramm ist eine Ergänzung zu den Landesprogrammen „Ab in die Mitte“ und „Lebendige Zentren“ und gewährt den Kommunen eine maximale Projektförderung in Höhe von 250.000 Euro, wobei das Land Hessen mindestens 80 und maximal 90 Prozent der kommunalen Projektausgaben übernimmt. Besonders innovative und kreative Projekte können zusätzlich zum Innenstadtbudget gefördert werden, wenn neue Lösungsansätze für die Innenstädte und den Einzelhandel aufgezeigt werden. Im Rahmen der Teilnahme am „Kommunalpreis“ stehen hier Förderbeiträge für die drei besten Projekte in Höhe von 500.000 Euro, 750.000 Euro und 1.000.000 Euro bereit.

„Mit der neuen Fördermöglichkeit wollen wir die hessischen Kommunen und speziell die Innenstädte dabei unterstützen, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Betroffen sind insbesondere der Einzelhandel, die Gastronomie und die Zentren unserer Kommunen als gesellschaftlicher Mittelpunkt der Städte und Gemeinden. Nach der Pandemie müssen hier vor Ort kreative Ideen Lösungen erarbeitet werden, damit die Innenstädte auch nach der Corona-Krise ihre gesellschaftlich wichtigen Funktionen, sei es als kultureller, gesellschaftlicher Mittelpunkt oder im Wirtschaftssektor wieder oder weiter erfüllen können. Der „neue Hessenplan“ und das Programm „Zukunft Innenstadt“ sind hier gute partnerschaftliche Angebote des Landes an die Kommunen“, so Landtagsabgeordneter Michael Reul.

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